Gesundheitliche Bewertung von kosmetischen Mitteln

Produkte, die mit der menschlichen Haut in Kontakt kommen, müssen gesundheitlich unbedenklich sein. Das BfR bewertet die Risiken kosmetischer Mittel mit Unterstützung der Kosmetik-Kommission - vom Lippenstift bis zum Zahnbleichmittel.

Hautcreme, Zahnpasta, Haarshampoo - unter kosmetischen Mitteln versteht das BfR nicht nur dekorative Kosmetika wie Lippenstift oder Make-Up, sondern alle Stoffe und Zubereitungen, die ausschließlich oder überwiegend dazu bestimmt sind, äußerlich am Körper des Menschen oder in seiner Mundhöhle angewendet zu werden. Dazu gehören auch Sonnenmilch, Seifen und andere Körperpflegemittel. Gemeinsam ist ihnen, dass sie zur Reinigung, zur Erhaltung eines guten Zustandes, zum Parfümieren oder zur Veränderung des Aussehens dienen. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit für Verbraucher von kosmetischen Mitteln ist das dringlichste Anliegen des BfR.

Zulassung und Meldung

Kosmetische Mittel sind nicht zulassungspflichtig. Zugelassen werden müssen nur bestimmte Inhalts- und Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder UV-Filter.

In jedem Fall müssen Hersteller kosmetischer Mittel aber die Unbedenklichkeit ihrer Produkte durch Sicherheitsbewertungen garantieren.

Die Europäische Kommission betreibt ein Internetportal, über das kosmetische Mittel notifiziert werden müssen, bevor sie vermarktet werden. Die Hersteller sind unter anderem verpflichtet, die Rezeptur ihres Produktes zu hinterlegen, damit die Giftinformationszentren bei ihrer Beratungsarbeit darauf zugreifen können. Zudem müssen Informationen über Inhaltsstoffe in Nanogröße angegeben werden.

Weitere Informationen zum Notifizierungsverfahren stellt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zur Verfügung.

Das BfR bewertet bei Bedarf die Inhaltsstoffe von Kosmetika hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit.

Bewertet werden unter anderem Duftstoffe, Inhaltsstoffe von Haarfärbe- und Zahnbleichmitteln sowie UV-Filter.

Beratung

Das BfR berät in Fragen zur gesundheitlichen Risikobewertung von kosmetischen Mitteln das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Rechtliche Grundlagen

Stellungnahmen 48





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