Nationale Stillkommission

Hauptaufgabe der Nationalen Stillkommission ist die Förderung des Stillens in der Bundesrepublik Deutschland. Die Kommission berät die Bundesregierung, gibt Richtlinien und Empfehlungen heraus und unterstützt Initiativen zur Beseitigung bestehender Stillhindernisse.

Die Stillkommission wurde 1994 am Robert-Koch-Institut gegründet. Im Jahr 1999 wurde sie im damaligen Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) angesiedelt und hat seit 2002 ihren Sitz im BfR.

Mit der Gründung der Nationalen Stillkommission hat sich die Bundesregierung der so genannten Innocenti Declaration „zum Schutz, zur Förderung und Unterstützung des Stillens" angeschlossen und damit eine Forderung der 45. Weltgesundheitsversammlung von 1992 erfüllt.

Die Kommission wurde mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung einer neuen Stillkultur in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Stillen zur normalen Ernährung für Säuglinge wird.

Der Nationalen Stillkommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für die Förderung des Stillens in Deutschland einsetzen.

Beratung für Politik, Ärzte, Hebammen und Eltern

Die Nationale Stillkommission berät die Bundesregierung zu Initiativen zum Abbau von Stillhindernissen.

Außerdem gibt sie praktische Empfehlungen rund um das Stillen für Ärzte, Hebammen, Klinikpersonal und Mütter, die auf der Internetseite oder in Informationsblättern für Schwangere und Stillende veröffentlicht sind.

Stillempfehlungen für Schwangere (zum Einlegen in den Mutterpass) und für die Säuglingszeit (zum Einlegen in das Kinderuntersuchungsheft) sind in deutscher, türkischer, russischer, englischer, französischer und italienischer Sprache erhältlich. Sie können in beliebiger Stückzahl kostenlos bei der Geschäftsstelle der Nationalen Stillkommission angefordert werden oder auch als pdf-Datei aus dem Internet geladen werden.

Die Informationsmaterialien der Nationalen Stillkommission können eine persönliche Beratung nicht ersetzen.

Wo finden Stillende praktische Hilfe?

Die Nationale Stillkommission kann keine individuelle Beratung bei Stillproblemen oder gesundheitlichen Problemen während der Stillzeit leisten.

In diesen Fällen sollten sich Frauen an ihre Hebamme, eine Stillberaterin oder an ihren Hausarzt wenden. Adressen von Ansprechpartnern rund um das Stillen sind im Internetportal zum Thema Stillen zu finden.

 


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