Qualitätsmanagement

Sämtliche Arbeitsbereiche des BfR - Wissenschaft, Bewertung, Kommunikation und Verwaltung - sind seit 2010 gemäß der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Das Zertifikat wurde 2013 durch die Zertifierungsgesellschaft TÜV Nord Cert GmbH bestätigt.

Die wissenschaftlich tätigen Laboratorien des BfR sind bereits seit 2002 akkreditiert nach der DIN EN ISO/IEC 17025. Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat nach Begutachtung erneut die Akkreditierung mit Urkunde vom 26. April 2013 bestätigt.

Mit den Zertifikaten dokumentiert das BfR international seine besonders hohen wissenschaftlichen Qualitätsstandards und zeigt, dass die bedeutende Aufgabe des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ernst genommen wird.

Das Qualitätsmanagement-System im BfR

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement von Produkten und Abläufen sind nicht nur für die Industrie von herausragender Bedeutung. Behörden, insbesondere wissenschaftliche Einrichtungen wie das BfR, müssen heute ebenfalls belegen, dass sie nach international anerkannten Standards arbeiten und dies durch ein funktionierendes Qualitätsmanagement-System (QM-System) sicherstellen.

Zertifizierte Bewertungsarbeit am BfR nach DIN EN ISO 9001

Die Norm DIN EN ISO 9001 gibt vor, wie Geschäftsprozesse und Verantwortlichkeiten organisiert sein müssen, um eine hohe Qualität der erstellten Produkte - dies sind beim BfR im Wesentlichen die wissenschaftsbasierten Bewertungen gesundheitlicher Risiken, die von Lebensmitteln, Futtermitteln, Bedarfsgegenständen, Produkten und Stoffen (Chemikalien) ausgehen - zu garantieren.

Es geht u. a. darum, dass eine Organisation systematisch anhand von Qualitätszielen geführt wird, dass Geschäftsprozesse schriftlich dokumentiert und in der Praxis umgesetzt werden, dass Rückmeldungen von Kunden - dies sind alle Stakeholder der Bewertungsarbeit des BfR - Beachtung finden und dass kontinuierlich nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht und diese realisiert werden. Eingesetzte Methoden, Verfahren und Werkzeuge müssen sich am jeweiligen aktuellen Standard orientieren.

Alle Beschäftigten am BfR können die Arbeitsabläufe einsehen und anwenden. Ein Qualitätsmanagementhandbuch dokumentiert die Qualitätsziele, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten für die im Institut anfallenden Prozesse sowie die grundlegenden Zusammenhänge. Die einzelnen Tätigkeiten inklusive Führungs- und Unterstützungsprozesse sind in sogenannten Verfahrensanweisungen festgehalten. Die Qualitätsmanagementbeauftragten jeder Abteilung sollen Veränderungen und Probleme bei den einzelnen Prozessen frühzeitig erkennen und bei den Verfahrensanweisungen berücksichtigen. Damit ist gewährleistet, dass die Erarbeitung wissenschaftsbasierter Risikobewertungen im Besonderen und im Allgemeinen Prozesse, die zu einem Arbeitsergebnis geführt haben, jederzeit nachvollzogen und kritisch reflektiert werden können.

Das Qualitätsmanagement-System des BfR wird im Abstand von drei Jahren im Rahmen von mehrtägigen Audits begutachtet. In den Audits legt das BfR die Organisation, Umsetzung und Dokumentation seiner Arbeitsabläufe dar.

Akkreditierte Laboratorien nach DIN EN SO/IEC 17025

Die wissenschaftlich tätigen Laboratorien des BfR sind seit 2002 akkreditiert nach der DIN EN ISO/IEC 17025. Ihre Akkreditierung beweist, dass alle organisatorischen und technischen Anforderungen erfüllt sind und die Arbeitsergebnisse genau dokumentiert werden.

Indem die Labore diese Norm erfüllen, betreiben sie für ihre Prüf- und Kalibriertätigkeit ein Qualitätsmanagement-System, welches auch die Grundsätze der DIN EN ISO 9001 erfüllt. Die Anforderungen der ISO/IEC 17025 gehen aber, insbesondere im Bereich der technischen Kompetenz, weit über die der ISO 9001 hinaus.

Alle fünf Jahre muss die Akkreditierung überwacht werden. Zuletzt hat die Begutachtung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) im November 2012 die Einhaltung der Norm 2012 überprüft und mit Datum vom 26. April 2013 dem BfR erneut die Akkreditierungsurkunde ausgestellt.

Diese Bestätigung ist wesentliche Voraussetzung, damit Laborergebnisse in der Forschung anerkannt werden. Sie war auch die Voraussetzung, um die 14 Nationalen Referenzlaboratorien am BfR zu etablieren.

Qualitätspolitik des BfR

Das BfR verfolgt mit seinem Qualitätsmanagement die folgenden Ziele:

  • Sicherstellung einer höchstmöglichen Qualität der wissenschaftlichen Ergebnisse;
  • Ausrichtung am Verbraucherschutz;
  • Erhaltung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit;
  • Sicherstellung einer wirtschaftlichen Leistungserbringung;
  • Zukunftssicherheit durch vorausschauende Planung und Flexibilität;
  • kritische Beurteilung und Überprüfung aller Arbeitsergebnisse, bevor sie der Öffentlichkeit oder einem Auftraggeber zur Kenntnis gegeben werden;
  • Verwendung gesicherter Daten und verifizierter bzw. validierter Methoden und Modelle. Dabei orientiert sich das BfR an den höchsten nationalen und internationalen Standards.
  • Ausweisung der Grenzen und Unsicherheiten seiner Arbeitsergebnisse.

 


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