Aufruf zur Interessenbekundung für die Mitgliedschaft in der BfR-Kommission für Tätowiermittel 2023 - 2025

Dieser Aufruf wendet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für die Mitarbeit in der BfR-Kommission für Tätowiermittel des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) interessieren.

Die Arbeit des BfR für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zeichnet sich durch ihren wissenschaftlichen, forschungsgestützten Ansatz aus. Das BfR ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Vorrangige Aufgabe des BfR ist eine unabhängige, dem Stand von Wissenschaft und Technik Rechnung tragende Risikobewertung von Lebens- und Futtermitteln, Chemikalien, Bedarfsgegenständen und anderen verbrauchernahen Produkten für die Politikberatung und die Wissenschaftsadministration. Das BfR erstellt wissenschaftliche Stellungnahmen und berät und informiert neben Behörden auch andere interessierte Gruppen (z. B. aus Wissenschaft, Industrie, Verbänden oder anderen Nichtregierungsorganisationen). Bei seinen wissenschaftlichen Bewertungen ist das BfR unabhängig.

Aufgabe der BfR-Kommissionen

Die Beratungsergebnisse der Kommissionsarbeit haben allein empfehlenden Charakter. Die BfR-Kommissionen erstellen keine eigenen Risikobewertungen und wirken nicht an den Risikobewertungen des BfR mit. Zusammen mit dem BfR bündeln die Kommissionen den in Deutschland vorhandenen Sachverstand auf höchstmöglichem wissenschaftlichem Niveau. Mit ihrer wissenschaftlichen Expertise stehen sie dem Institut zudem im Krisenfall als Netzwerk von Expertinnen und Experten beratend zur Seite. Derzeit unterstützen insgesamt 13 BfR-Kommissionen die Arbeit des BfR.

Aufgabe der BfR-Kommission für Tätowiermittel

Die Aufgabe der BfR-Kommission für Tätowiermittel ist es, das BfR bei seinen Aufgaben in Fragen der Sicherheit von Tätowiermitteln und Permanent Make-up fachlich zu beraten.

Die BfR-Kommission für Tätowiermittel besteht aus Experten verschiedener Fachrichtungen, insbesondere der Bereiche Analytik, Technologie, Toxikologie und Medizin. Sie berät das BfR in Fragen der Zusammensetzung der Tätowiermittel, ihrer Analyse und der Herstellungsprozesse. Weiterhin gibt sie dem BfR Ratschläge zu Fragen der toxikologischen Prüfung von Tätowiermittelpigmenten. Hierfür evaluiert sie die Eignung von Prüfrichtlinien und berät die Notwendigkeit der Weiter- und Neuentwicklung von Prüfrichtlinien.

Die Kommission wird das BfR zu den weiteren notwendigen Maßnahmen für eine umfassende Bewertung der von Tätowiermitteln ausgehenden Gesundheitsrisiken wissenschaftlich beraten, mit dem Ziel, die Risiken für die menschliche Gesundheit nach dem derzeitigen Stand der Technik zu reduzieren.

Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich bis zum 15.07.2022 bewerben.

Auswahl der Kommissionsmitglieder

Jeder BfR-Kommission werden mindestens zehn externe und unabhängige Sachverständige angehören, die sich durch wissenschaftliche Expertise auf ihrem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Die Sachverständigen müssen über einen Hochschulabschluss und über ausreichende Berufserfahrung auf einem einschlägigen wissenschaftlichen Fachgebiet verfügen. Um die Zukunftsfähigkeit der BfR-Kommissionen langfristig zu sichern, werden insbesondere Nachwuchswissenschaftler/-innen verstärkt berücksichtigt. Die Mitgliedschaft in den BfR-Kommissionen ist ein persönliches und nicht übertragbares Ehrenamt. Die Auswahl erfolgt über ein unabhängiges Expertengremium.

Weiterführende Informationen zur Kommissionsarbeit finden Sie hier.

Informationen zur Geschäftsordnung der BfR-Kommissionen finden Sie hier (PDF-Datei, 2,17 MB).

Wir weisen darauf hin, dass die Kommissionssitzungen ausschließlich in englischer Sprache abgehalten werden. Bitte bewerben sie sich nur, wenn Sie über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen.

Den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen erhalten Sie hier:


    Bewerbungsunterlagen    

 

Für Rückfragen oder bei Problemen bei der Bewerbung wenden Sie sich bitte per Mail an  bfr-kommissionen@bfr.bund.de


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