Embryonic Stem cell-based Novel Alternative Testing Strategies (ESNATS)

04/2008-09/2013

Das Drittmittelprojekt wurde im Rahmen der BfR-Forschung zu Alternativmethoden zum Tierversuch durchgeführt.

Förderkennzeichen der EU: HEALTH-F5-2008-201619

Internetseite des Drittmittelprojektes: www.esnats.eu

Das BfR, Abteilung Experimentelle Toxikologie und ZEBET, war im wissenschaftlichen Beirat des Projektes ESNATS vertreten. Die wissenschaftliche Erforschung von embryonalen Stammzellen (ESC), insbesondere von solchen des Menschen (hESC) ist sehr weit fortgeschritten. Diese Zellen können daher heutzutage auch im Bereich der Toxikologie eingesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, gesetzlich vorgeschriebene Tierversuche zu ersetzen oder zumindest einzuschränken. Die Pluripotenz der Stammzellen ermöglicht ihren Einsatz für die Bestimmung unterschiedlicher Endpunkte in der Toxikologie. So sollten in diesem Projekt vor allem die Endpunkte Reproduktionstoxikologie und Neurotoxikologie bearbeitet werden, für die bislang in Tierversuchen besonders hohe Tierzahlen nötig sind.

Ziel war die Etablierung einer Testbatterie, die ESC in verschiedenen Stadien der Entwicklung und Differenzierung einsetzt. Dazu wurden die Kultivierungs- und Differenzierungsbedingungen weiterentwickelt, standardisiert und automatisiert. Schließlich sollten Testverfahren zur Verfügung stehen, die ohne Tierversuche auskommen, keine hohen Kosten verursachen und einfach durchzuführen sind. Am Ende sollte eine integrierte Teststrategie, die ausgewählte Stammzelllinien zur Beantwortung verschiedener toxikologischer Fragestellungen verwendet, stehen. Die ESC-basierte Teststrategie sollte das Screening neuer potentieller Arzneimittel erleichtern und beschleunigen.

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