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Ernährung und intestinale Mikrobiota - Wirtsinteraktionen beim Schwein: Einfluss von Ernährungsfaktoren auf die Prävalenz von Viren, eingeschlossen Viren mit zoonotischem Potenzial in Fäzes von klinisch gesunden Schweinen (SFB 852)

01/2012-12/2014

Das Drittmittelprojekt wird im Rahmen der BfR-Forschung zur Expositionsabschätzung und Bewertung biologischer Risiken durchgeführt.

Förderkennzeichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): SFB 852/1 2010

Der Sonderforschungsbereich „Ernährung und intestinale Mikrobiota - Wirtsinteraktionen beim Schwein“ untersucht die Interaktionen zwischen Nahrungsfaktoren, der Darmflora und dem Wirtsorganismus und die daraus folgenden Einflüsse auf die Gesundheit von Schweinen. Ein Teilaspekt betrachtet auch zoonotische Erreger im Darm von Schweinen, die auf den Menschen übertragen werden können.

Teilprojekte des BfR

Das Teilprojekt A2 unter Leitung des BfR untersucht den Einfluss von Nahrungsfaktoren auf die Prävalenz von Viren, einschließlich solcher mit zoonotischem Potenzial, in Fäzes von klinisch gesunden Schweinen.

Die Hypothese lautet, dass Zink oder Enterococcus faecium die Zusammensetzung der viralen Darmflora im Schwein verändern kann. Daher werden in diesem Projekt (i) die Zusammensetzung der viralen Darmflora vor und nach dem Einsatz dieser Ernährungsfaktoren und (ii) die Prävalenz zoonotischer Viren in den Fäzes von Schweinen bestimmt. Hierbei werden neben real-time RT-PCR-Methoden auch “high-throughput sequencing”- Techniken eingesetzt. Als zoonotische Viren werden das Hepatitis E Virus, Enzephalomyokarditis Virus sowie Astro-, Noro- und Sapoviren untersucht.

Das Teilprojekt A7 unter Leitung des BfR führt Infektionsversuche zu den Effekten von Zink und eines Probiotikums (Enterococcus faecium NCIMB 10415) auf die Besiedlung und Ausscheidung von Salmonella Typhimurium in Absetzferkeln durch.

Bei Infektionsversuchen mit Salmonella Typhimurium konnten eine signifikant höhere fäkale Exkretion und Organbesiedlung sowie eine stärkere humorale Immunantwort in Ferkeln festgestellt werden, die Futter mit E. faecium erhielten. Ziel dieser Studie ist es daher, den Einfluss von Zink und E. faecium NCIMB 10415 auf klinische Parameter, die Immunantwort, Erregerausscheidung und gastrointestinale Besiedlung nach experimenteller Infektion mit Salmonella Typhiumurium in Absetzferkeln umfassend zu testen. Lokale und systemische Reaktionen werden untersucht, um ein besseres Verständnis für regulatorische Mechanismen zu erhalten, die für die zelluläre und humorale Immunantwort bedeutsam sind.

Projektpartner:

  • Freie Universität Berlin (Leitung)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung, Abteilung Biologische Sicherheit
  • Humboldt-Universität Berlin
  • Technische Universität Berlin
  • Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke
  • Charité

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