Gesundheitliche Bewertung von BSE

Bei der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) handelt es sich um eine Rinderkrankheit, die mit zentralnervösen Störungen einhergeht und immer tödlich endet. Die deutsche Übersetzung (schwammartige Hirnkrankheit des Rindes) veranschaulicht die Auswirkungen auf das Gehirn der erkrankten Tiere.

Auf Grund der Übertragbarkeit einerseits und der sehr spezifischen Veränderungen im Gehirn andererseits rechnet man BSE zu den Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien (TSE). Hierzu zählen auch Erkrankungen des Menschen, wie z.B. die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) und das Gerstmann-Sträussler-Scheinker-Syndrom (GSS).

Nach der sogenannten Prion-Hypothese wird BSE durch die infektiöse, fehlgefaltete Form eines körpereigenen Proteins, das Prion-Protein, verursacht.

Wenngleich der letztendliche Beweis aussteht, geht die Wissenschaft heute davon aus, dass BSE auf den Menschen übertragbar ist und hier eine neue Variante der tödlich verlaufenden Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) auslöst.

Das BfR bearbeitet das Thema BSE im Rahmen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes mit der Fragestellung, wie eine Übertragung der Erkrankung vom Tier auf den Menschen durch Lebensmittel vermieden werden kann.

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