Gesundheitliche Bewertung von Parasiten

Nicht nur Zecken und Läuse sind Parasiten, die den Menschen befallen können. Auch mit der Nahrung können Parasiten in den menschlichen Organismus gelangen und dort erheblichen Schaden anrichten. Um parasitäre Risiken zu minimieren, führt das BfR Untersuchungen und Bewertungen zu Lebensmitteln durch, die mit Toxoplasmen (Einzeller), Nunatoden (Spulwürmer) oder Trichinellen (Fadenwürmer) belastet sind.

Was ist ein Parasit und wie kann er den Organismus schädigen?

Ein Parasit ist ein Organismus, der sich von anderen Lebewesen (Wirt) ernährt oder diesen zu Fortpflanzungszwecken befällt.

Er kann den Wirt schädigen, indem er seine Organfunktionen beeinträchtigt, Zellen zerstört und ihm wichtige Nährstoffe entzieht. Er tötet ihn aber normalerweise nicht. Erkrankungen, die durch Parasiten hervorgerufen werden, bezeichnet man als Parasitosen.

Ausgewählte Parasiten

Folgende Parasiten stehen unter besonderer Beobachtung durch das BfR:

  • Trichinellen (Trichinella spp.)
  • Toxoplasmen (Toxoplasma gondi)
  • Dunckerscher Muskelegel (Alaria alata)
  • Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis)
  • Sarkosporidien (Sarcocystis spp.)

Welche Aufgaben erfüllt das BfR?

Das BfR untersucht Risiken für die Gesundheit, die von Mikroorganismen und Parasiten ausgehen können. Außerdem bewertet das Institut Lebensmittel hinsichtlich parasitärer Risiken.

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