KiESEL - Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs

Das BfR hat eine deutschlandweite repräsentative Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs - kurz „KiESEL-Studie“ - durchgeführt.

In der KiESEL-Studie wurde der Lebensmittelverzehr von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern im Alter von sechs Monaten bis einschließlich fünf Jahren erfasst. Das Ziel der KiESEL-Studie war es, aktuelle Daten zur Ernährungssituation von Kindern zu erhalten. Auf Grundlage dieser Daten kann das BfR realistische Expositionsschätzungen vornehmen und somit Risiken aufgrund von Ernährungsgewohnheiten besser bewerten.

Die Befragungen zum Lebensmittelverzehr wurden vom KiESEL-Studienteam des BfR in den Jahren 2014 bis Ende 2017 durchgeführt.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
Es ist geschafft: Im November 2017 wurde nach drei Jahren die Datenerhebungen für KiESEL abgeschlossen. Das BfR bedankt sich ganz herzlich bei allen, die sich für unsere Fragen, das Ausfüllen des Ernährungsprotokolls der Kinder und unsere Rückfragen Zeit genommen haben.

Erste Eckdaten und Methodik der Studie
Die Publikation im „Journal of Health Monitoring“ gibt einen Überblick über die Methodik und die wichtigsten Eckdaten:

Die Aufbereitung der Daten ist nun abgeschlossen und es folgt die Auswertungsphase. Alle vorhandenen Veröffentlichungen zu KiESEL finden Sie unter „Publikationsliste KiESEL“.

Die KiESEL-Studie dient dem Verbraucherschutz
Unerwünschte Stoffe in unseren Lebensmitteln sind vielfältiger Natur. Es kann sich um Spuren von Pflanzenschutzmitteln handeln oder um Stoffe, die während der Herstellung entstehen (zum Beispiel Acrylamid in Pommes) oder aus der Umwelt in unsere Lebensmittel gelangen. Auch über Lebensmittel aufgenommene Mikroorganismen wie Salmonellen oder Listerien können die Gesundheit gefährden. Besonders Kinder können mitunter empfindlich auf die Aufnahme dieser Stoffe reagieren. Das BfR bewertet gesundheitliche Risiken, die durch die Aufnahme solcher Stoffe verursacht werden. Dazu sind aktuelle Informationen darüber notwendig, welche Lebensmittel und in welcher Menge diese von Kindern in Deutschland verzehrt werden.

Mit der KiESEL-Studie werden die Kenntnisse zum Lebensmittelverzehr aus der in den Jahren 2001 bis 2002 durchgeführten Kinder-Ernährungsstudie (VELS-Studie) aktualisiert und erweitert. Die neuen Informationen über die Ernährungssituation helfen, die Lebensmittelsicherheit, den Verbraucherschutz und die Gesundheit von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern in Deutschland zu verbessern und zu schützen.

Informationen zur Studie
Die KiESEL-Studie ist eine Querschnittsstudie und ein Modul der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS Welle 2), die das Robert Koch-Institut (RKI)  durchführte. KiGGS ist eine bundesweite repräsentative Langzeitstudie des RKI zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Das BfR führte die KiESEL-Studie in Kooperation mit dem RKI durch.

Die Teilnehmer der KiESEL-Studie sind eine Teilgruppe der KiGGS-Studienteilnehmer. Eine Gruppe aller KiGGS-Teilnehmenden im Alter von sechs Monaten bis einschließlich fünf Jahren wurde per Zufall ausgewählt und eingeladen, an der KiESEL-Studie teilzunehmen. Eine Teilnahme war nur für diese ausgewählte Personengruppe möglich.

Die Ethikkommission der Ärztekammer Berlin wurde über das Studienkonzept der KiESEL-Studie informiert und hat die Durchführung der Studie befürwortet.


Studieninformationsbroschüre 1



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