MATRIX: Vernetzung von Arbeitsebenen im Bereich des One Health Monitorings (EJP MATRIX)

01/2020-06/2022

Förderprogramm / Mittelgeber: Europäische Union

Förderkennzeichen: JIP: Integrative Action-2.3

Internetseite des Drittmittelprojektes: https://onehealthejp.eu/jip-matrix/

Beschreibung des Projektes:

Das EJP MATRIX Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Maßnahmen zum „One Health“ konformen Monitoring von Krankheitserregern und der Überwachung von Krankheitsausbrüchen („Surveillance") in der behördlichen Praxis zu implementieren. Dazu wird auf bestehende Ressourcen aufgebaut bzw. diese derart ausgebaut, dass Synergien zwischen den Aktivitäten der im „One Health“ Bereich aktiven Einrichtungen generiert werden können. Insbesondere werden bestehende sektorübergreifende Ressourcen identifiziert und weiter entwickelt. Dabei wird auch die Arbeit der vorgelagerten EJP Projekte (JIP ORION und JIP COHESIVE) in Teilen fortgeführt. Diese vorgelagerten Projekte haben insbesondere neue Lösungen zum effizienten Austausch von Surveillance-Daten und Analysetools entwickelt. Im MATRIX Projekt sollen Lösungen geschaffen werden, die eine Anwendung des „One Health“ Konzepts während der Planungsphase von Surveillanceaktivitäten erleichtern. Dies beinhaltet sowohl die Surveillance-Planung als auch die effiziente sektor-übergreifende Kommunikation und den Wissenstransfer. Dazu werden die bestehenden nationalen Surveillance-Strukturen analysiert und Empfehlungen entwickelt, um die sektor-übergreifende Zusammenarbeit im Sinne des „One Health“ Paradigmas zu fördern.

Die Projektarbeit fußt auf zwei fundamentalen Prämissen: 1) es wird ein anwendungsbezogenes Vorgehen unter Nutzung von echten Fallstudien realisiert; und 2) es wird akzeptiert, dass in verschiedenen Ländern unterschiedliche Gegebenheiten und Rahmenbedingungen herrschen. So wird gewährleistet, dass  Empfehlungen mit den jeweils verfügbaren Ressourcen und unter den jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen umsetzbar sind.

Unter anderem werden im Projekt nationale und internationale Surveillance-Aktivitäten erfasst und analysiert, um erfolgreiche "One Health“ Strategien zu identifizieren. Diese Erfahrungswerte bilden die Grundlage für die Ableitung von „Best Practice“-Empfehlungen. Sofern möglich werden auch Erfolgskriterien definiert, um Fortschritte bei der Umsetzung der Empfehlungen zu messen. Dabei plant das MATRIX Projekt explizit auch die jeweils verfügbaren nationalen Ressourcen mit zu berücksichtigen und ein Assessment-Tool für die nationalen „Surveillance“-Kapazitäten zu entwickeln. Sobald Stärken und Schwächen identifiziert wurden können interessierte EU Länder eine spezielle Roadmap zur „One Health“ Implementierung generieren. Ein zentrales Ziel ist es, sämtliche im Rahmen der „Surveillance“-Aktivitäten generierten Informationen für die verschiendenen „One Health“ Domänen verfügbar zu machen und damit zur effizienten Implementierung und Unterstützung von Entscheidungsprozessen beizutragen.

Das anwendungsorientierte Vorgehen im Projekts drückt sich auch in der Etablierung erregerspezifischer Schwerpunktthemen wieder, die Methoden und Strategien mit besonderer Relevanz für den jeweiligen Erreger evaluieren. Damit wird erreicht, dass die empfohlenen Maßnahmen und Aktivitäten so nützlich wie möglich sind.

Projektpartner

  • L’Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES)
  • Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)
  • Danmarks Tekniske Universitet, DK (DTU)
  • National Institut for Agricultural and Veterinary Research, Portugal (INIA)
  • Universidad Complutense de Madrid (UCM)
  • Animal & Plant Health Agency (APHA)
  • University of Surrey (UOS)
  • Istituto Superiore di Sanità (ISS)
  • Istituto Zooprofilattico Sperimentale dell'Abruzzo e del Molise G. Caporale (IZSAM)
  • National Institute for Public Health and the Environment (RIVM)
  • Wageningen Bioveterinary Research (WBVR)
  • Folkehelseinstituttet, NO (FHI)
  • National Veterinary Institute (NVI)
  • Pa?stwowy Instytut Weterynaryjny - Pa?stwowy Instytut Badawczy (PIWET)
  • National Institute of Health (INSA)
  • Folkhälsomyndigheten (FOHM)
  • National Veterinary Institute (SVA)
  • Kobenhavns Universitet (UCPH)
  • States Serum Institute (SSI)

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