Deutschland und Nepal vereinbaren wissenschaftlichen Austausch zur Risikobewertung im gesundheitlichen Verbraucherschutz


05/2017, 16.02.2017


Nepal und Deutschland wollen sich im Bereich der wissenschaftlichen Risikobewertung in Zukunft enger austauschen. Das wurde am 10. Februar 2017 bei einem Besuch des Botschafters der Demokratischen Bundesrepublik Nepal, Herrn Ramesh Khanal, am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vereinbart. „Dass Lebensmittel sicher sind, ist die Grundlage internationalen Handels“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Angesichts weltweiter Märkte ist es wichtig, internationale Standards bei der wissenschaftlichen Risikobewertung zu setzen.“

Der Botschafter der Demokratischen Republik Nepal zu Besuch im BfR

Der Botschafter zeigte sich insbesondere an dem Gastwissenschaftler-Programm und der Summer Academy des BfR interessiert. Neben Trainingsmaßnahmen für nepalesische Wissenschaftler wurden auch Möglichkeiten der technischen Unterstützung im Bereich der Laboranalytik diskutiert. Weitere Themen waren landwirtschaftliche Exportprodukte von Nepal, wie Kaffee, Tee, Äpfel und Nudeln. Das BfR informierte über die BfR-MEAL-Studie, die erste Total-Diet-Studie in Deutschland, und besichtigte gemeinsam mit dem Botschafter Nepals die Küche, in der die Studie am BfR durchgeführt wird.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

In diesem Jahr feiert das BfR sein 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat das BfR eine Jubiläumsbroschüre herausgegeben, die unter www.bfr.bund.de kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden kann.

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