Ein Gruß vom Gründer


26/2020, 21.08.2020


1844 kaufte der Ökonom und Politiker Adolf Kiepert das Rittergut Marienfelde im heutigen Südwesten Berlins und gründete hier einen florierenden landwirtschaftlichen Musterbetrieb. Gemeinsam mit seiner Frau Emilie ist Adolf Kiepert jetzt wieder auferstanden. Das elegant gekleidete Ehepaar grüßt in fast haushoher Größe von der Wand des Rittergutes. Die Fotografie aus dem späten 19. Jahrhundert gehört zu einem Kunstprojekt, mit dem das 800-jährige Bestehen Marienfeldes begangen wird. Das Anwesen der Kieperts gehört heute zum Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und wird als wissenschaftliches Versuchsgut genutzt.

 Fotografie des Ehepaars Kiepert

„Als einer der großen wissenschaftlichen Arbeitgeber am Standort Marienfelde freuen wir uns sehr, unsere Verbundenheit mit dem Stadtteil sichtbar werden zu lassen“, sagt BfR-Verwaltungschef Michael Gose. „Wir haben die Fassade unseres historischen Versuchsguts für das sehr gelungene Street-Art-Projekt zur Verfügung gestellt, weil es die Wurzeln unserer ganz besonderen Liegenschaft auf originelle und anschauliche Weise deutlich macht und mit Adolf Kiepert an einen Mann erinnert, dessen bürgerschaftlichem Engagement wir viel verdanken.“ Neben seiner Tätigkeit als Gutsbesitzer hatte Kiepert öffentliche Ämter inne. So war er Abgeordneter des preußischen Landtags und später des Reichstags. Gemeinsam mit dem Agrartechniker Max Eyth gründete er die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft.

Das Marienfelder Künstlerduo David Mannstein und Maria Vill hat an vielen Fassaden überwiegend öffentlicher Gebäude des Stadtteils große Fotos und Collagen angebracht. Das Kunstprojekt wird am 22. August 2020 offiziell eröffnet, trägt den Titel „Paste Up History - Marienfelde goes Street Art“ und soll ungefähr zwei Monate dauern.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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