Stabilität und Inaktivierung von Hepatitis E-Virus bei der Lebensmittelherstellung und in der Umwelt

06/2018-05/2021

Das Drittmittelprojekt wird im Rahmen der BfR-Forschung zur Expositionsschätzung und Bewertung biologischer Risiken durchgeführt.

Förderprogramm des BLV Schweiz: 

Förderkennzeichen: 4.18.01

Internetseite des Drittmittelprojektes: -

Beschreibung des Projektes:

Das Hepatitis E-Virus (HEV) wird über Lebensmittel- und Umweltkontaminationen übertragen. Fehlende effiziente Methoden zur HEV-Infektiositätstestung erschwerten in der Vergangenheit die Identifizierung von Ansteckungsquellen und Inaktivierungsmethoden. Hierfür soll im Projekt ein vom BfR entwickeltes HEV-Zellkultursystem angewendet und der inaktivierende Effekt von pH-Werten und Salzen zur Haltbarmachung von Lebensmitteln untersucht werden. Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, um mit dessen Hilfe die HEV-Infektiosität bei verschiedenen Temperaturen, pH-Werten und Salzkonzentrationen zeitabhängig vorhersagen zu können: So sollen bei einem HEV-kontaminiertem Fleischprodukt die Infektiosität nach der Reifung und bei HEV-kontaminierten Oberflächen die Infektiosität nach Trockung ermittelt werden.

Die Untersuchungen dienen dazu, Lebensmittel und Umweltsituationen zu identifizieren, bei denen ein hohes Risiko einer Virusübertragung besteht sowie wirksame Maßnahmen zur HEV-Inaktivierung HEV abzuleiten.

Teilprojekt des BfR:

Das BfR koordiniert das Gesamtprojekt und führt die experimentellen Untersuchungen zur Weiterentwicklung des Zellkuktur-Systems sowie zur Inaktivierung von HEV unter verschiedenen physiko-cheminschen Bedingungen durch. Anschließend werden aus den ermittelten Daten am BfR Inaktivierungsmodelle entwickelt, die das Verhalten von HEV unter bestimmten inaktivierenden Bedingungen vorhersagen sollen.     

Projektpartner:

  • Universität Leipzig
  • Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Vererinärwesen, Schweiz

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