Diabetes

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, die dadurch entsteht, dass der Körper kein Insulin mehr produziert (Typ 1) oder dass es nicht von der Zelle aufgenommen werden kann (Typ 2). Beide Varianten des Krankheitsbildes bewirken, dass der mit der Nahrung aufgenommene Zucker nicht ins Zellinnere gelangt, um dort als Energielieferant oder Energiespeicher zu wirken. Der aufgenommene Zucker wird vielmehr im Blut angereichert, der Blutzuckerspiegel steigt und der Zucker wird ungenutzt im Urin wieder ausgeschieden.

Bei ihrer Ernährung sollen sich Diabetiker an den Empfehlungen orientieren, die auch für die Allgemeinbevölkerung gelten. Vor allem der tägliche Verzehr von Obst und Gemüse („5 am Tag“) ist wichtig, weil diese Lebensmittel nicht nur antioxidativ wirkende Substanzen enthalten, sondern auch viele Ballaststoffe.

BfR hält eine spezielle Diabetikerkost und besondere Vorschriften für Diabetiker-Lebensmittel nicht für erforderlich. Zuckerreduzierte Lebensmittel sollten nicht als diätetische Lebensmittel vertrieben werden. Das BfR spricht sich dafür aus, die Auswahl von verpackten Lebensmitteln mit Hilfe einer vereinheitlichten und erweiterten Nährwertkennzeichnung zu erleichtern.



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